Fahrzeugbeschreibung
Dieses Einsatzfahrzeug, mit 3.000 Liter Löschwasser- und 100 Liter Schaummitteltank, ist ein Hilfeleistungsfahrzeug der Stufe 3. Das Fahrzeug verfügt über eine umfangereiche Norm- bzw. Pflichtbeladung für den Branddienst. Es bildet auf Grund des Allradantriebes, des automatischen Monitors (Wasserwerfer) sowie der auf Feld- und Flurbrandbekämpfung ausgerichteten Bedarfsbeladung einen Schwerpunkt für die Brandbekämpfung im schwer zugänglichen Gelände. Das Fahrzeug verfügt über einen 3000 Liter fassenden Wassertank ist hinsichtlich der Pumpenleistung auf die Drehleiter angestimmt. So verfügt das HLF neben Unterwasserpumpen mit einer Leistung von 3200 L/min auch über die Ausrüstung zum Ansaugen aus Gewässern oder Saugstellen. Die Beladung umfasst unter anderem eine Korbschleiftrage sowie ein Spineboard, eine Waldbrandpumpe, Fognails sowie Ausrüstung für die Feld- und Flurbrandbekämpfung.
Fahrzeugdetails
Das HLF 3 verfügt über eine N35-Einbaupumpe mit einer Schaumeinrichtung in Form eines Pumpenvormischers. Am Dach befindet sich ein automatischer Wasser-/Schaummonitor, welcher vom Sitz des Maschinisten bzw. Fahrzeugkommandanten oder per Funkfernbedienung bedient werden kann.
Für kleinere Schaumeinsätze wurde im Geräteraum 6 ein Schaumschnellangriff mit Kombischaumrohr umgesetzt. Der Hochleistungslüfter ist auch für die Erzeugung von Leichtschaum ausgerüstet. Alle Schaumsysteme können vom internen 100 L Schaummitteltank gespeist werden. Formbeständige Schnellangriffseinrichtung im Heck sowie ein Frontabgang vervollständigen das Pumpensystem des Fahrzeuges.
Zusätzlich zur Pflichtbeladung verfügt das Fahrzeug über Ein Spineboard mit Fastrap-Bebänderung und Kopffixierung. Beleuchtung und andere elektrische Geräte wie Winkelschleifer, Geradeschleifer, Bohr- und Schlagbohrgeräte basieren auf Akkubasis. Alle Akkugeräte sowie Handfunkgeräte, Handlampen und Wärmebildkamera können am Einsatzort durch die zweite Versorgungsschiene des Fahrzeuges über den Stromerzeuger RS14 automatisch geladen werden.
Zur Beladung zählen weiters Fognails zur Bekämpfung von Bränden in schwer zugänglichen Bereichen. Die Ausrüstung zur Feld- und Flurbrandbekämpfung umfasst unter anderem 2 Löschrucksäcke, 2 Stk. Gorgui, ein Waldbrandpumpen-Set samt Waldbrand-D-Schläuchen und zwei D-Hohlstrahlrohren. Am Dach sind eine 3-teilige Schiebeleiter sowie 4 Stück Steckleitern gehaltert.
Die Fahrerkabine verfügt über 3 Halterungen für Atemschutzgeräte in der 3. Sitzreihe in Fahrtrichtung. Der niedrige Actiontower in der zweiten Sitzreihe ermöglicht dem Fahrzeugkommandanten die uneingeschränkte Kommunikation mit der Einsatzmannschaft. Atemschutzgeräte mit Funkausrüstung und eine großzügige Funkausstattung erleichtern die Kommunikation im Einsatz. Zwischen Fahrer- und Beifahrersitz befinden sich zwei Helmhalterungen und eine Wärmebildkamera.
Fahrassistenzsysteme sowie Verkehrsleiteinrichtung, Umfeldbeleuchtung im Nah- und Fernbereich und ein dreh- und schwenkbarer Lichtmast erhöhen die Sicherheit der Einsatzkräfte und erleichtern die Arbeit der Feuerwehrmitglieder.
